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Artikel in den OÖN
- Was ist los, 18.02.2005 |
Concerto
Nr.5, Okt.-Nov. 2004 |
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Am Anfang war der Blues
Musik muss Tiefgang haben und sie muss etwas in einem bewirken.
Eine einfache Philosophie, die der Innviertler Paul Zauner in
seinem Jazz zu leben versucht. VON REINHOLD GRUBER
Aufgewachsen ist er "mit dem Radiohören" und
da war vornehmlich Volksmusik und Klassik angesagt. Doch irgendwann
entdeckte der junge Paul Zauner den Blues und den Soul - und
spielte diese Musik mit Seele und ewigem Bestand auch selbst.
Der Jazz kam später dazu, vor allem, als Zauner die Möglichkeit
erhielt, mit internationalen Jazzmusikern Alben aufzunehmen.
Da erweiterte sich sein musikalischer Horizont, wobei für
ihn der Blues immer die Wurzel aller Musik blieb.
Mit "Association" versucht Paul Zauner mit
seinem Ensemble den "traditionellen Jazzrahmen" als
Basis zu nehmen. Als "entspannte Bestandsaufnahme"
versteht er die Kompositionen, in denen die Geschichte des Jazz
aufgerollt wird. Mit Qualität. Denn das ist dem Innviertler,
der seit 20 Jahren erfolgreich das Inntöne Festival auf
seinem Bauernhof in Diersbach veranstaltet, wichtig. "Ich
wollte nichts Neues herzaubern, sondern das verarbeiten, was
ich in den vergangenen 15 Jahren mitgekriegt habe", sagt
Zauner. Mit seinem Ensemble spielt er am 24. Februar in der
Alten Welt in Linz.
Das Album "Association" ist eines der ersten
des neuen Labels "Alessa Records", mit dem Peter Guschelbauer
zu seinen Wurzeln zurückkehrt. Der Produzent und Musiker
will damit genau die Musik veröffentlichen, die er in sich
hat. Und Qualität ist auch bei ihm das Kriterium, das zählt.
Die ersten drei Veröffentlichungen des nach dem Spitznamen
seiner Tochter benannten neuen Labels von Peter Guschelbauer
sind:
1. Paul Zauner Ensemble "Association"
2. John Abercrombie, Terry Lyne Carrington, Mark Feldman, Arthur
Blythe, Anthony Cox, Gust Tsilis "Echoes"
3. Clemens Salesny - Bumi Fian Quintett "Always Blue"
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