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Ende der 80-er Jahre hatte Paul Zauner
die Möglichkeit mit wichtigen amerikanischen Jazz-musikern
wie Leon Thomas, George Adams, David Murray und Hamiet Bluiett
Konzerte und Tourneen zu bestreiten sowie CD´s aufzunehmen.
Gleichzeitig entstand eine regelmäßige Zusammenarbeit
mit österreichischen und polnischen Musikern wie Bumi Fian,
Jarek Smietana und Woody Schabata. Diese musikalischen Beziehungen
reichen bis in die Gegenwart.
Anfang der 90-er gab es für einige Jahre eine Kooperation
mit Jean Paul Bourelly und John Purcell. Den nachhaltigsten
Eindruck hinterließ allerdings die Zusammenarbeit mit
dem genialen Musiker Harry Pepl.
1992 gründeten Paul Zauner und Franz Hackl ihre erste Band
mit dem Namen ITSLYF. In dieser spielten von 92-97 Franz Hackl
(Musical Director), Thomas Kugi, Gottfried Stöger, David
Gilmore, Kenny Davis, Rodny Holmes, Pavan Kumar u.a.
Tourneen nach Asien, Africa, Nord- und Südamerika und große
europäische Festivals brachten große Erfolge mit
Avantgarde-Fusion Jazz.
Die CD „Hep Caolin“ (PAO/VERVE) wurde im Rollings
Stones „Guide of Jazz and Blues“ zu den besten CD`s
des Jahrhunderts aufgenommen und mit 5 Sternen bewertet. |
Photo: Rof Witt |
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Nach dieser musikalischen Hochleistungsbahn kam eine Nachdenkpause
und der Wunsch, das musikalische und organisatorische Konzept
zu vereinfachen und mit österreichischen Musikern in einen
einfachen Jazzkontext, Erlebtes zu verarbeiten und neue musikalische
Empfindungen und Gedanken zu verfolgen.
Der elegante Meistervibraphonist Woody Schabata ist ein wichtiger
Partner auf diesem Weg. Ebenso der Bassist Wolfram Derschmidt.
Außergewöhnlich ist das Können und die Tiefe
der Musik des Schlagzeugers Reini Winkler. Saxophon und Bassclarinette
spielt Jungstar Clemens Salesny. "Musik aus der
Tiefe des Blues zur neuen Europäischen Musik, gewürzt
mit menschlichen Verfehlungen".
Als spezieller Gast im August 2003 spielt Eddie Henderson. Er
ist ein großartiger Trompeter, welcher in wichtigen Bands
und CD´s als Leader und Sideman spielt. Art Blakey´s
"Jazz Messangers" und bei Herbie Hancock als Sideman.
Im Sommer 2003 gab es das Spezialprogramm „Impressionismus
im Modern Jazz“. Dies ist eine musikalische Zeitreise,
beginnend mit einer Hommage an Claude Debussy und Eric Satie.
Eine weitere interessante und wichtige Station ist der aus Deutschland
stammende Bix (Bismark) Beiderbeck, der unter dem stilistischen
Deckmantel des Dixielands impressionistische Stilmittel in seine
Musik einbrachte und durch seine „coole“ Tongebung
das moderne Trompetenspiel bereits in den 30-er Jahren teilweise
vorwegnahm. Ein weiterer Programmpunkt besteht aus Fragmenten
seines Titels „In a Mist“, welches als neues Stück
unter dem Titel „Tribute to Bix Beiderbeck“ gespielt
wird. Das restliche Programm wird komponiert von Woody Schabata
und Paul Zauner. |
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